Workshop zum Berufsbild Sonderpädagog_in

Workshop zum Berufsbild Sonderpädagog_in: Wie arbeiten wir?

 

  • Freitag 12.01.18

  • EF 50 5.418

  • Anmeldung per Mail unter fachschaft.fk13@uni-dortmund.de.

  • Da wir auf eure Verbindliche Anmeldung angewiesen sind verlangen wir zunächst einen Pfand von 5 €. Diesen bekommt ihr natürlich beim Besuch des Workshops zurück. Informationen dazu erhaltet ihr per Mail nach Anmeldung.

    Die Teilnahme ist auf 50 Plätze begrenzt.

 

Programm:
11:00 Begrüßung
11:10 Vortrag Einstieg und Brainstorming

Pause

12:00 Workshop-Block I

Mittagspause

13:45 Workshop-Block II
14:30 Reflexion der Stationen und Feedback

Pause

15:20 Diskussion: Inklusion in den Förderschwerpunkten

Abschluss

Kurzbeschreibungen des Vortrags:
Beginnen wollen wir den Tag für Euch mit etwas Input. In einem Vortrag möchten wir unter anderem folgende Fragen klären:

Was ist die „Sonderpädagogik“ und wie hat sie sich herausgebildet?
Wie verläuft der Inklusionsprozess und die Umsetzung in NRW?
Wie verhält es sich mit der Einstellung von Lehrkräften zur Inklusionsthematik?
In welchem rechtlichen Rahmen bewegt sich die Inklusion überhaupt?

Der Vortrag wird gehalten von Judith Vriesen, die sowohl Erfahrung in der Lehrer_Innenbildung als auch in der Forschung hat. (Aktuelle Forschung: Einstellung von Lehrkräften zur Inklusion)

 


Kurzbeschreibungen der Workshop-Blöcke:

Eindrücke von Praxissemesterstudierenden

Wir haben Studierende, die ihr Praxissemester bereits absolviert haben, eingeladen, damit sie euch von ihren Erfahrungen im Berufsfeld erzählen und eure Fragen beantworten können.

Praxisvielfalt

Anhand von Interviews und der anschließenden Möglichkeit, darüber zu diskutieren, bringen wir euch die verschiedenen Möglichkeiten der Ausübung des Berufs an verschiedenen Schulformen näher.

Herausforderungen im Beruf

Anhand einiger Beispiele zu Herausforderungen, die euch in der Sonderpädagogik begegnen können, sollt ihr in einer Gruppe kurze Rollenspiele erarbeiten, in denen ihr zeigt, wie ihr in jeweiligen Situationen umgehen würdet.

Best Practice

Wir haben Frau Rochholz als Sonderpädagogin von der Matthias Claudius Gesamtschule in Bochum eingeladen, die erzählen will, mit welchen besonderen Methoden an dieser Schule gearbeitet wird, damit Inklusion dort erfolgreich umgesetzt werden kann. Gerne werden auch Fragen eurerseits geklärt und besprochen.

Kurzbeschreibung Diskussionsrunde:

In der Podiumsdiskussion soll es um das Thema Inklusion und seine Facetten – insbesondere in der praktischen Umsetzung  -gehen. Der Fokus wird hier auf den Besonderheiten der verschiedenen Förderschwerpunkte liegen. Wir werden mit den Teilnehmenden über Besonderheiten der Inklusion in den jeweils repräsentierten Förderschwerpunkten, Barrieren in der Umsetzung und bereits gesammelten Erfolgen sprechen. Was sagen die Statistiken? Sind Schüler_innen mit einer Lernschwierigkeit besser inkludiert, als Schülerinnen und Schüler mit einer intellektuellen Beeinträchtigung? Sind mehr Schüler_innen inkludiert oder gibt es eher solche mit sonderpädagogischem Förderbedarf? Diese allgemeinen Fragen wollen wir förderschwerpunktspezifisch ebenso diskutieren wie politische Fragen oder die Neuausrichtung der Bildungspolitik in NRW. Wie schätzen Wissenschaftler_innen mit praktischem Bezug diese Thematiken ein? Um das zu diskutieren haben wir eingeladen:

  • Christine Schmalenbach für den Förderschwerpunkt Emotionale & Soziale Entwicklung
  • Dr. Thomas Breucker für den Förderschwerpunkt Lernen
  • Dorothea Sickelmann-Wölting & Vertr. Prof. Dr. Mira Wolf für den Förderschwerpunkt intellektuelle Beeinträchtigung
  • Dr. Katja Subellok für den Förderschwerpunkt Sprache & Kommunikation
  • Ina Steinaus für den Förderschwerpunkt Körperliche & motorische Entwicklung
  • Prof. Dr. Renate Walthes für den Förderschwerpunkt Sehen

Moderiert wird die Diskussion von Mirko Birkenkamp und Laura Engemann als Vertretung des Fachschaftsrates Rehabilitationswissenschaften.